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Kleines Haus an der Fulda

Das im Osten spitz zulaufende Hanggrundstück ganz am Rande der Stadt Kassel galt Vielen als unbebaubar. Die Bauherren wollten sich den Wunsch nach einem kleinen Haus mit Fuldablick nicht ausreden lassen und suchten nach einer Lösung, die mit diesem ganz auf den Ort abgestimmten Entwurf Realisation fand.

Die Auskragung – hier stellt sie keine banale architektonische Machbarkeitsgeste dar. Vielmehr zeigt sich in ihr eine ganz nahe liegende Antwort auf die topographischen Begrenzungen.

Das Sockelgeschoss, nach Süden zu ebener Erde, wurde aus Ziegelstein erstellt. Von Norden wird das eigentliche Wohngeschoss, ein Holzrahmenbau mit einer senkrechten Schalung aus sägerauhen Lärchenbrettern, über einen Steg erschlossen.

Die Räume wurden ganz sorgfältig gegliedert, Überflüssiges wurde weggelassen. Und so wirkt im Inneren trotz kleiner Fläche alles hell und großzügig offen.

Plaung und Ausführung: 2011-2014
Mitarbeit: Elizaveta Shumunova
Tragwerksplanung: Karin Haberstroh

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